Den eigenen Online Shop erstellen

Konzept für den Onlineshop durchdenken

Bevor man in die tiefe Materie der technischen Umsetzung einsteigt und sich mit dem ausgewählten Shopsystem, dem Server und dem Design beschäftigt, solltest Du Dir als erstes Gedanken über Dein Geschäftskonzept und Strategie machen. Dies ist der erste und – wahrscheinlich – der wichtigste Schritt auf dem Weg zu einem erfolgreichen Onlineshop. Die Bestimmung des Produktangebotes ist zugleich auch eine der schwersten Aufgaben, bei der vieles zu beachten ist:

  • Hast Du bereits eine Produktidee? Kennst Du Dich mit etwas besonders gut aus z. B. Handwerk oder gesunde Ernährung? 
  • Hat das Produkt eine stabile Nachfrage und lässt sich leicht beschaffen?
  • Ist das Produkt gut haltbar und leicht zu verschicken?

Tipp: Fange am besten mit dem klassischen Brainstorming auf dem Papier an. Schreibe alle Produktideen auf, die Dir einfallen, und gehe die Fragen durch. Vergiss dabei nicht, an die Risiken zu denken, lasse Dich aber nicht direkt von der Idee abschrecken. Bei jedem Produktnachteil solltest Du Dir Gedanken über eine mögliche Lösung machen und nicht direkt die Idee von der Liste streichen. 

Das solltest Du bei der Erstellung eines Onlineshops beachten:

  • Überlege dir einen Domainnamen und sichere Dir diesen frühzeitig
  • Denke die Funktionalität des zukünftigen Shops durch und suche eine passende Shoplösung aus
  • Suche Dir einen starken und sicheren Server- bzw. Hosting-Partner aus
  • Entscheide Dich vom Anfang an für ein geeignetes Warenwirtschafsystem, das beim steigenden Bestellaufkommen mitwachsen kann

Domainnamen für den Onlineshop sichern

Bis zu diesem Punkt solltest Du Dir schon gewisse Gedanken über die Konzeption Deines Onlineshops gemacht haben. Als nächstes brauchst Du einen Namen für den Onlineshop, der idealerweise als Domainname verwendet werden kann. Falls Du noch keine Idee hast, starte auch hier mit einem Brainstorming auf Papier. Schreibe erst alle Namen auf, die Dir einfallen, diese wirst Du später verfeinern können. Nach der ersten Ideensammlung kannst Du die Liste eingrenzen und überprüfen, ob unter diesen Namen eine freie Domain vorhanden ist. Dazu findest Du zahlreiche Webseiten im Internet.

Es gibt einige Feinheiten, die man bei der Auswahl eines Domainnamens beachten sollte:

Die Auswahl der richtigen Domainendung: Keep it simple! Auch wenn viele Hosting-Anbieter heute mit eher exotischen Domainendungen z. B. .blog oder .berlin werben, empfehlen wir Dir eine .com oder eine landesspezifische Domainendung zu wählen. Diese sind für die User gewöhnt und werden oft bei der Suche mit eingegeben. 

Fiktiver oder keyword-basierter Name: Diese Entscheidung ist strategisch: Beide Varianten bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Während keyword-basierte Namen (vor allem die, die aus einem einzigen Schlüsselwort bestehen z. B. „Krankenversicherung“) in der Tat oft schneller in den Top10 ranken, ist der Branding bei so einem Namen denkbar schwer. Umgekehrt ist das bei den fiktiven Namen ohne Keyword-Bezug. Egal, wofür Du Dich entscheidest, es ist immer sinnvoll, mit dem Namen Deines Shops eine semantische Nähe zu Deiner Branche herzustellen. 

Interpunktion im Domainnamen: Versuche einen Domainnamen ohne Umlaute, Binde- oder Unterstriche zu finden. Diese klingen für die User meist vertrauenswürdiger und werden öfters geklickt. Falls Du einen Domainnamen aus einem Komposita (z. B. „Matratzenshop“) registrieren möchtest, registriere am liebsten auch dessen Pendant mit Bindestrich (also „Matratzen-shop“) mit. So kannst Du lästige Konkurrenz mit einem ähnlichen Geschäftsmodell ein Stück weit vermeiden.